Herzlich Willkommen

bei der ultimativen Bibliographie des populärsten deutschen Science Fiction Autoren des 20. Jahrhunderts

 Hans Joachim Dominik

(15.11.1872 – 09.12.1945)

Die hier vorgestellten Forschungsergebnisse basieren auf der 60-seitigen Hans Dominik Bibliographie 1894 -1948  und der 104-seitigen Illustrierten Romanbibliographie 1909 - 2008 mit insgesamt 1054 bibliographischen Einträgen, die - sowie weitere Dominik-Nachdrucke - für jeweils 24,80 Euro beim synergenVerlag bestellt werden können.

Sie werden hier ständig aktualisiert.

Neueinträge 01.01.2009-30.12.2010: 017

Aktuelle Anzahl Sachartikel: 643

Aktuelle Anzahl Erzählungen: 65

Anzahl Zeitungsromane: 22 von 28

Anzahl Romanbuchausgaben: 241

 

Literaturtipp:
NEU: Soeben ist wohl das ultimative Buch zu Dominik erschienen:

Frank O. Hrachowy: Der Autor als Agentur der Moderne. Hans Dominik und die Transformation populärer Literatur

November 2010, 290 Seiten mit 3 Fotos, AVM-Verlag, München, 49,90 Euro

ISBN 978-3-86306-438-4

Wer geglaubt hat, Hans Dominik zu kennen, wurde schon nach den Untersuchungen von Münch (2008) zu seinen mehr als 60 Kurzgeschichten und 12 Gegenwartsromanen der Jahre 1910 - 1916 überrascht und wird jetzt endgültig durch die Promotionsschrift von Frank Hrachowy (2010) eines besseren belehrt. Die ersten 50 Jahre nach seinem Tode wurde Dominik lediglich durch seine 16 populären Zukunftsromane reflektiert und dies zumeist recht negativ. Erst Miehlke (2000) und Härtel (2008) bezogen den Nachlass sowie das Ursprungsmanuskript seiner Autobiographie in ihre Bewertungen mit ein und Hrachowy betrachtet Dominik nun endlich ganzheitlich durch sein gesamtes schriftstellerisches Werk, den umfangreichen Nachlass, unveröffentlichte Briefe und Texte.  Den Liebhaber und Leser besonders interessierende Ergebnisse sind die Hinweise auf die längeren Prosaarbeiten Freistoß und Aus dem Werden einer deutschen Waffenschmiede sowie nach Franz Matull (1872 – 19??) und Hermann Hitzeroth (1876 – 1947) auch die Miturheberschaft  des seinerzeit ebenfalls sehr populären Schriftstellers Friedrich Meister (1841 - 1918). Wenngleich vieles spekulativ bleibt, sieht Hrachowy den Schlüssel zur Person von Hans Dominik nicht in den aus rein kommerziellen  Gründen unter der „Marke“ Hans Dominik geschriebenen Zukunfts- und Gegenwartsromanen, die zudem ideologisch von den Co-Autoren aufgerüstet wurden, sondern in seinem technisch-didaktischen Werk, das seinen Glauben an die Technik und seine naive Überzeugung darstellt, dass allein die Technik die zukünftigen Probleme der Menschheit lösen wird. Die politische Überzeugung des konservativen Menschen Dominik bleibt weiterhin verborgen, da ihn möglicher Weise kompromittierendes Material im Nachlass aussortiert wurde. Eine oft unreflektiert festgestellte Nähe zum Nationalsozialismus kann allerdings durch die umfassende Recherche von Hrachowy nachweislich ausgeschlossen werden. Und auch Münch (2010) konnte nachweisen, dass Dominik nicht nur bei der Abfassung seiner Lebenserinnerungen 1943 selbst von der Nazi-Zensur betroffen wurde, sondern auch sein Zukunftsroman Ein Stern fiel vom Himmel (1934) schon 1936 zensiert wurde und umgeschrieben werden musste. Hrachowy hat auch für den Nicht-Literaturwissenschaftler ein durchaus spannend zu lesendes Buch geschrieben, das fast auf jeder Seite Neues und Überraschendes zu Hans Dominik bringt, und jedem an Hans Dominik Interessierten wärmstens zu empfehlen ist. Ist Hochströme der Schlüsselroman zum Leben von Hans Dominik, so ist Hrachowys Buch der Schlüssel zum Werk Hans Dominiks. 

Dominiks 1. mit Kurt Matull geschriebener Jugendroman erschien 1909 im Steinitz-Verlag. Erst 1921 folgten die Bände 2 und 3.
Atlantis (1925) war Dominiks einziger Roman, der mit einem wunderschönen Titelbild in der Woche angekündigt worden ist.

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Hans Dominik - der populärste deutsche Science Fiction Autor des 20. Jahrhunderts